Partner
Services
Statistiken
Wir
Repugnator: Foul Transfixation (Review)
Artist: | Repugnator |
![]() |
Album: | Foul Transfixation |
|
Medium: | Download/EP-CD | |
Stil: | Death- und Black-Metal |
|
Label: | Godz ov War Productions | |
Spieldauer: | 17:44 | |
Erschienen: | 30.01.2025 | |
Website: | [Link] |
Im Schatten von Extrem-Metal-Bestien wie BLACK CURSE oder auch GRAVE MIASMA und Konsorten leiern sich Portugals Frischlinge REPUGNATOR ihre erste EP aus den augenscheinlich gemarterten Rippen. Wie die genannten Szenevertreter geht dieser Vierer musikalisch ans Limit des Extremen, ohne mit Konventionen zu brechen.
Soll heißen: „Foul Transfixation“ bietet dreckigen und rohen Death Metal, der manche Black Metal-Dissonanz vorweisen kann und maßgeblich auf ungezügelte Wildheit setzt. Eingedenk der überzogene Posen der Bandmitglieder, die im Booklet zu finden sind, dreht sich diese EP (Wer hätte es gedacht?) um diverse Todesperversionen, die u.a. Geschichten von faulenden Gesichtern beinhalten („Visage of Rot“).
Dabei setzten die Musiker aber kaum auf bloße Provokation, sondern schroten sich instrumental fit und ausgeklügelt durch ihre fünf Songs. Dass dabei der Teufel im makabren Detail steckt und sich unter dem infernalischen Geschrote u.a. erst nach und nach in Form von punkiger Wildheit (u.a. in „Sprawling Piles of Disgust“), oder verschleppt zähen Grooves („Pyretic Smog of Degradation“) zeigt, ist eine weitere Parallele zu Denvers schwarzem Fluch, lässt hier und da aber auch an die Finnen von CONCRETE WINDS denken.
Deren letztjähriger Albumopener „Permanent Dissonance“ eignet sich durch seinen Titel im Übrigen auch gut um den Sound von REPUGNATOR zu beschreiben, wenngleich dieser Vierer hier doch noch ein Mindestmaß an Melodien, oder wenigstens ohrenfreundlichen Riffs in seinen Songs verwurstet.
FAZIT: REPUGNATORs „Foul Transfixation“ ist ein reizvoller Erstling für Freunde von extremer Krachmusik, die sich zum Morgenkaffee BLACK CURSE oder CONCRETE WINDS gönnen, hin und wieder aber doch ein Mindestmaß an halbwegs harmonischen Gitarrenanflügen brauchen können. Aggressiv, verkommen und faulig klingt das Ganze natürlich trotzdem. Womit das extrem-metallische Herz hier bestens bedient wird. Bleibt abzuwarten was ein eventuelles Vollalbum zu bieten hat.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Putrid Gates of Bone
- Sprawling Piles of Disgust
- Pyretic Smog of Degradation
- Foul Transfixation
- Visage of Rot
- Bass - Cryptic Smog
- Gesang - Scourge Degradator
- Gitarre - Sulfuric Wraith
- Schlagzeug - Poisonous Fumes
- Foul Transfixation (2025) - 12/15 Punkten
-
keine Interviews